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"Gemeinsam helfen für Bamberg" in der Corona-Krise

OB Starke: „Spenden für Menschen in Notlagen werden jetzt besonders gebraucht.“

Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die wirtschaftliche Situation vieler Menschen. Vor allem Kleinstverdiener stehen plötzlich am finanziellen Abgrund. Diesen soll ab sofort möglichst unbürokratisch aus dem Hilfsfond „Gemeinsam helfen für Bamberg“ Unterstützung gegeben werden. Der Spendenfond wurde anlässlich des 60. Geburtstages von Oberbürgermeister Andreas Starke ins Leben gerufen. Um die Unterstützung zu beantragen, muss lediglich der Nachweis geführt werden, dass sich aufgrund der Coronakrise die persönliche wirtschaftliche Situation deutlich verschlechtert hat und ein niedriges Einkommen vorliegt. Im Vordergrund stehen vor allem jene Fälle, wo andere Förderungen durch Land, Bund oder Kommune nicht greifen und andere Unterstützungsmöglichkeiten nicht möglich sind. Oberbürgermeister Andreas Starke: „Wir wollen jetzt vor allem auch für die da sein, die unsere Hilfe besonders brauchen.“

Anträge können ab sofort gestellt werden, ein entsprechendes Antrags-Formular stellt die Stadt Bamberg im Internet (https://t1p.de/antrag-auf-beihilfe) zur Verfügung. Grundsätzlich ist es erforderlich, dass sich der Hauptwohnsitz bzw. der gewöhnliche Aufenthalt in Bamberg befindet und die Bedürftigkeit mit einer schlechten Einkommenssituation nachgewiesen wird. Für alle Fragen rings um den Hilfsfond und zur Unterstützung beim Ausfüllen der Antragsunterlagen steht zudem Jutta Schäfer telefonisch zur Verfügung (0951 87-1007).

Alle, die aktuell dazu helfen möchten, können nun bei der Stadt Bamberg für den Hilfsfond „Gemeinsam helfen“ spenden. Die Bankverbindung lautet IBAN: DE71 7705 0000 0000 0057 77. Für Spenden unter 200 Euro gilt der Einzahlungs-/Überweisungsbeleg als Nachweis gegenüber dem Finanzamt. Für Spenden über 200 Euro wird eine Spendenquittung ausgestellt. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Gemeinsam helfen - Coronakrise“ an.

„Ich danke schon jetzt allen Spenderinnen und Spendern, die einen Beitrag für den Hilfsfonds leisten, egal wie groß oder klein er ist. Jeder Euro hilft, die Notlage eines Menschen, der in unserer Stadt lebt, zu lindern. Damit stärken wir den sozialen Zusammenhalt in Bamberg“, so Oberbürgermeister Andreas Starke.

Wichtiger Hinweis:

Bislang war es üblich, dass für Spenden bis zu 200 € der Überweisungsbeleg als Nachweis beim Finanzamt ausgereicht hat. Für Spenden über 200 € wurde eine Spendenquittung durch die Stadt Bamberg ausgestellt.
Mit Schreiben vom 9. April weist nun das Bundesfinanzministerium darauf hin, dass für Spenden zur Corona-Hilfe nun ein vereinfachtes Verfahren Anwendung findet: Unabhängig von der Spendenhöhe sind keine Spendenquittungen erforderlich, es genügt jeweils der Nachweis der Einzahlung/Überweisung zur Anerkennung durch das Finanzamt. Diese Handhabung gilt voraussichtlich bis 31.12.2020.